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Kommision für die Entschädigung der Mitglieder der Jüdischen Gemeinschaft Belgiens

 

  Anträge. Ablauf der Einreichungsfrist

Die Entschädigungskommission weist darauf hin, dass die Frist für die Einreichung der Entschädigungsanträge am 9. September 2003 abläuft. Folglich werden nach diesem Datum abgeschickte Anträge als unzulässig betrachtet. Der Poststempel auf der Einschreibesendung gilt als Nachweis für die Fristeinhaltung.

Es bleibt jedoch weiterhin möglich, die schon eingereichten Anträge auch nach dem 9. September noch zu ergänzen. Bitte erwähnen Sie das Aktenzeichen, unter dem der Antrag bei der Kommission eingetragen wurde, wenn Sie nach dem genannten Datum noch nützliche Dokumente oder Unterlagen hinzufügen möchten.

Die Kommission ist sich der Tatsache bewusst, dass es äußerst schwer, wenn nicht sogar unmöglich ist, sich etwa 60 Jahre nach den Ereignissen noch in allen Einzelheiten zu erinnern, welche Vermögensgegenstände entzogen wurden und unter welchen Umständen dies geschah.

Deshalb wird sie bei der Untersuchung der Anträge möglichst flexibel vorgehen und die Beweislast möglichst leicht halten. Außerdem werden die Dienststellen die Anträge von Amts wegen um alle positiven Daten ergänzen, die aus der Untersuchung hervorgehen.

Umgekehrt - wir möchten dies betonen - kann die Kommission auf Grund des Gesetzes vom 20. Dezember 2001 keinerlei Entschädigung für solche Vermögensgegenstände zuerkennen, bezüglich derer kraft einer belgischen oder ausländischen Gesetzgebung bereits Rückgaben, Erstattungen oder Wiedergutmachungsleistungen erfolgt sind.

Die Kommission wird bei einer Reihe ausgewählter Anträge in Kürze mit der Prüfung der Hauptsache beginnen. Dies betrifft solche Anträge, die auf Grund des hohen Alters der Antragsteller ausgewählt wurden.